Kalden Tsiring (Jg. 1957)
Erster Assistenztrainer
Mit 53 Jahren begann ich bei Sensei Orakci Aikido in Grosshöchstetten. Jetzt 69 und bin immer noch mit Begeisterung dabei. Sensei Danke ,dass es dich gibt und ich dein Schüler sein darf. Alles ist möglich wenn der Wille da ist. Ideal für iede Altersstufe. Kraft ist nicht wichtig, sondern die Einstellung. Innere Kraft, Bewusst-sein und Beweglichkeit wird geschult. Durchhalten und Disziplin mit sich selber. Offenheit gegen Andere und sich selber.
Was ich auch noch gelernt habe, für mich das wichtigste
Freude haben am Erfolg Anderer!
Eveline (Jg. 1982)
Im Kindes- und Jugendalter haben mich die Kampf- und Actionfilme mit Michael Dudikoff, Bruce Lee, Jean-Claude Van Damme, Dolph Lundgren und vor allem Steven Seagal sehr fasziniert. An regnerischen Sonn-tagen haben mein Vater und ich diese immer wieder angeschaut. Jedoch schien es mir unerreichbar, eine Kampfkunstschule zu besuchen, respektive, dass über-haupt eine Möglichkeit im Emmental bestehen könnte. Wenn ich etwas in meiner Kindheit bereue, dann, dass ich nicht den Mut hatte, meine Eltern um Hilfe zu bitten, mit mir eine Kampfkunstschule aufzusuchen. Ich erfuhr durch eine Lehrperson meines Sohnes vom Dojo Renshinkai Ryu in Grosshöchstetten. Er besuchte die Schule knapp ein Jahr. Da er aber der absolute Mann-schaftssportler ist und lieber einem Ball nachjagt, war es nicht seins … ich muss zugeben, ich war etwas enttäuscht. Nicht von meinem Sohn, sondern, dass er diese Möglichkeit hatte, welche ich nicht hatte oder nicht wahrnehmen konnte. Aber dafür konnte er ja nichts. Ich war bereits 40-jährig, als ich den Mut auf-brachte, bei Dogan Sensei zu schnuppern und mich auch anzumelden. Es hat mir sofort grossen Spass gemacht. Zu diesem Zeitpunkt war ich die einzige ältere Anfängerin. Kalden, Anouk, Kai, Paulo und natürlich auch Sensei haben geduldig, sehr hilfsbereit und intensiv mit mir trainiert. Ich habe schnell vieles gelernt und fühlte mich immer bestens unterstützt! Ich bin heute sehr froh, habe ich vor fast 4 Jahren diesen Mut aufgebracht und den Schritt ins Renshinkai Ryu Dojo gewagt. Falls du auch unerfahren bist in Kampfkunst und denkst, der Zug für so etwas sei doch längst abgefahren, obwohl es dich eigentlich interessieren würde, dann wage auch du den Schritt, sei mutig und melde dich zum Schnuppertraining an!
Anouk (Jg. 2003)
Zweite Assistenztrainerin
Seit nun über 10 Jahren trainiere ich bei Sensei Dogan. Damals war ich 12 Jahre alt und auf der Suche nach einer Sportart, die mir wirklich liegt. In meiner Kindheit habe ich so ziemlich alles an Sport-arten ausprobiert, was man ausprobieren kann. Erst bei Sensei Dogan habe ich gefunden, wonach ich gesucht habe: Ein abwechslungsreiches Training, dass zum einen herausfordernd und zum anderen bereichernd ist. Hier habe ich gelernt, weiter zu machen, wenn ich schon dachte, dass es nicht mehr weiter gehen kann. Ich habe gelernt, mich als Person zu schätzen und für mich einzustehen. Ich habe gelernt von anderen Personen zu lernen und ein Scheitern nicht als Niederlage sondern als Chance auf einen zweiten Versuch zu sehen. Irgendwann habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen und mein Wissen an andere weiterzugeben. Selbst heute bin ich nicht fertig damit, Neues zu lernen und meine eigenen Fähigkeiten zu erweitern. Gerade als Frau kann ich das Training wärmstens empfehlen. Es geht nicht um Stärke, Dominanz oder den Sieg. Es geht vielmehr um eine saubere Technik, ein Verständnis für Dynamik und Anatomie, um Konzentration und Willensstärke. Heute trainiere ich und unterrichte vor allem die Erwachsenen und älteren Jugendlichen, die bei uns ins Training kommen. Dabei schätze ich vor allem die Vielfältigkeit, die die Mitgliederinnen und Mitglieder mitbringen. Sie alle tragen dazu bei, dass die Renshinkai Ryu Schule ein warmer Ort voller Freundschaften, Familien und Zusammenhalt ist.
Barbara (Jg. 1957)
Seit längerer Zeit suchte ich nach einer neuen sport-lichen Herausforderung und habe diese nun in der Renshinkai Ryu Schule bei Sensei Orakci gefunden. Die junge Community hat mich herzlich aufgenommen. Das Training ist auf meine Bedürfnisse abgestimmt, bietet mir Einblick in die faszinierende Tradition der japanischen Kampfkunst und trägt zur Erhaltung meiner Beweglichkeit, Balance und geistigen Fitness bei. Ich bin rundum begeistert!
Finja (Jg. 2012)
Vor vier Jahren, als ich mit Aikibudo gestartet habe, hätte ich nie gedacht, dass mir diese Sportart so gefallen würde. Noch heute gehe ich zwei Mal pro Woche ins Training und noch nie habe ich mich fürs Training aufraffen müssen. Mit Aikibudo habe ich gestartet, da ich eine für mich passende Sportart gesucht habe. Mann-schaftssport liegt mir nicht, aber dennoch möchte ich mich mit den anderen austauschen können. Schon nach dem ersten Probetraining habe ich mich angemeldet und bin bis heute mit viel Freude dabei. Unterdessen trainiere ich 5h pro Woche und kann bereits beim Unterrichten im Kindertraining mithelfen. Es macht mir Spass meine Erfahrungen und das bereits Gelernte mit anderen zu teilen. Aikibudo gibt mir Selbstvertrauen, Beweglichkeit aber auch die Balance für den Alltag. Im Aikibudo habe ich auch neue Freunde kennengelernt. Im Training sind wir eine bunte Mischung von Kindern, Jugendlichen bis Erwachsene, von Anfängern bis Fortgeschrittenen, Männer und Frauen, das ist richtig toll. Die Renshinkai Ryū Schule bedeutet mir sehr viel! Ich kann nach einem anstrengenden Schultag richtig runterfahren und neue Kraft tanken, auch wenn ich nach dem Training manchmal blaue Flecken oder Muskelkater habe. Die schlimmste Zeit war, als es unklar war, wie es mit der Schule weitergehen würde und wir kein Training mehr hatten, da das Dojo an der Gewerbegasse 5 schliessen musste. Ich suchte nach neuen Sportarten, aber nichts konnte mich so begeistern wie das Aikibudo. Zum Glück haben wir hier bei der Aldomo AG an der Thunstrasse 22 ein neues Dojo gefunden, in dem wir wieder wöchentlich trainieren können.
Florence (Jg. 2012)
Seit bald acht Jahren gehe ich wöchentlich ins Training. Mit sechs Jahren begann ich mit einer Stunde Training pro Woche, es wurden dann immer mehr, bis ich jetzt fünf Stunden wöchentlich mit viel Freude dabei bin. Das Dojo ist für mich ein sehr wichtiger Ort. Ich bin Sensei sehr dankbar, dass er ein so tolles Dojo leitet.
Ich lerne mit viel Ausdauer an Techniken zu arbeiten, mich besser zu verteidigen und mein Selbstver-trauen aufzubauen. Besonders wichtig für mich ist die Atmosphäre im Training. Die Älteren helfen den Jüngeren und man merkt, dass alle Freude daran haben einander zu helfen. Seit einiger Zeit helfe ich jetzt auch im Kindertraining mit zu unterrichten. Mir macht es sehr viel Spass Anderen Dinge zu zeigen, die ich selber schon gelernt habe. Und ich habe immer sehr fest Freude, wenn ich jemandem etwas zeigen darf und ich merke, dass er/sie auch Freude daran hat und ich ihm/ihr helfen konnte. Bei der Renshinkai Ryu Schule finde ich besonders toll, dass alle willkommen sind, egal wie sie sind und in welchem Alter sie anfangen. Und wenn jemand Neues dazu kommt, der bei einigen Dingen Mühe hat, geben wir uns alle Mühe ihn/sie zu unterstützen. Und wenn ich selber bei einer Sache ganz blockiert bin, dann merke ich, wie mir alle helfen möchten, dass ich es schaffe. Das schätze ich sehr.